Über Mich

Mit offenem Blick durchs Leben / Tolerant / Lebensfroh und Empathisch / voller Freude für gutes Design / mit einem guten Gespür, was zwischen den momenten passiert

Wie ich zur Fotografie gekommen bin? Nicht auf dem direkten Weg, eher über viele Abzweigungen, die im Nachhinein erstaunlich gut Sinn ergeben. Gestartet bin ich mit einem Studium für Transport und Logistik im Luftverkehr an der TU Dresden und habe damit zunächst ganz klassisch als Ingenieurin meinen Weg begonnen.

Danach hat es mich in zwei Dresdner Start-ups geführt – Orte, an denen Ideen schneller wachsen als Pläne und an denen ich gelernt habe, was es wirklich heißt, ein Unternehmen von Grund auf aufzubauen. Und irgendwo zwischen Struktur, Strategie und Start-up-Chaos habe ich sie wiedergefunden: die Liebe zum Kreativen.

Mit der Kamera in der einen Hand, dem Laptop in der anderen und dem Kopf voll Ideen habe ich dort Marketing und Markenaufbau mitgestaltet – und gemerkt, dass genau hier mein eigentlicher Blick liegt. Irgendwann war der Schritt in die Selbstständigkeit als Fotografin kein Bruch mehr, sondern eine logische Konsequenz. Und rückblickend würde ich sagen: zum Glück. Ich liebe es, zu lernen, mich weiterzuentwickeln und Dinge auszuprobieren, die ich gestern noch nicht konnte.

Meine Kamera und ich bringen mich an Orte, die ich sonst nie gesehen hätte – und zu Menschen, deren Geschichten ich sonst nie gehört hätte. Genau das ist für mich der Kern dieser Arbeit: sehen, zuhören, verstehen.

Für mich bedeutet Fotografieren vor allem: den Moment nicht zu formen, sondern ihn zu lesen. Ich arbeite am liebsten mit dem, was ohnehin da ist, halte mich bewusst zurück und lasse Situationen entstehen. Statt nach Perfektion suche ich nach Echtheit – nach Momenten, die sich nicht anfühlen wie gemacht, sondern wie gelebt.